Trading-Grundlagen

    Handelssessions und Liquidität

    Die wichtigsten Forex-Sessions in Sydney, Tokio, London und New York – wie Aktivität und Liquidität im Tagesverlauf variieren können.

    Ein 24-Stunden-Markt

    Forex ist in der Regel von Sonntagabend bis Freitagabend aktiv, im Einklang mit den großen Finanzplätzen Sydney, Tokio, London und New York. Wenn der Geschäftstag in einer Region endet, beginnt er in einer anderen, wodurch ein durchgängiger Strom an Marktaktivität entsteht. Wer diesen Rhythmus versteht, kann Phasen veränderter Liquidität, Volatilität und Spreads besser erkennen.

    Die Sydney-Session

    Die Sydney-Session eröffnet die Handelswoche und ist häufig ruhiger als spätere Sessions. Die Liquidität kann geringer ausfallen und Preisbewegungen können je nach Marktbedingungen begrenzter sein. Diese Session wird oft mit AUD- und NZD-Paaren in Verbindung gebracht, insbesondere bei der Überlappung mit der Tokio-Session.

    Die Tokio-Session

    Die Tokio-Session stellt einen wesentlichen Teil der asiatischen Handelsaktivität dar. Liquidität kann in dieser Phase steigen, insbesondere in JPY-Paaren und asiatisch-pazifischen Währungen. Preisbewegungen sind häufig moderater als in der europäischen oder US-Session, wobei Nachrichten aus China, Japan oder Australien dennoch die Volatilität beeinflussen können.

    Die London-Session

    Die London-Session ist eine der aktivsten Phasen im Forex-Markt, mit starker Beteiligung der europäischen Finanzplätze. Wichtige Paare mit EUR, GBP und CHF zeigen in dieser Session häufig erhöhte Aktivität, und die Spreads auf liquiden Paaren können je nach Marktbedingungen enger sein.

    Die New-York-Session

    Die New-York-Session öffnet, während London noch aktiv ist, und schafft eine wichtige Überlappungsphase im Forex-Handel. Wichtige US-Wirtschaftsmeldungen erfolgen häufig in dieser Session und können Liquidität, Volatilität und USD-bezogene Paare beeinflussen. Die Aktivität kann je nach Marktlage auch andere Major-Paare beeinflussen.

    Session-Überlappungen

    Session-Überlappungen treten auf, wenn zwei wichtige Sessions zeitgleich geöffnet sind, insbesondere London/New York und Tokio/London. Diese Phasen sind häufig mit höherer Liquidität, engeren Spreads und stärkeren Preisbewegungen verbunden – abhängig von Marktbedingungen und gehandelten Instrumenten.

    Session-Bedingungen verstehen

    Verschiedene Sessions können unterschiedliche Liquidität, Volatilität und Spreads aufweisen. Teilnehmer können Session-Aktivität gemeinsam mit ihrem Trading-Plan, bevorzugten Instrumenten und Risikomanagement-Ansatz betrachten. Phasen geringer Liquidität, etwa rund um den täglichen Rollover, können mit breiteren Spreads oder weniger konsistenter Ausführung verbunden sein.

    Starten Sie Ihre Evaluierung

    Wählen Sie Ihr Evaluierungskonto, um diese Konzepte in einem simulierten Evaluierungsprogramm anzuwenden, das auf Disziplin, Konsistenz und Risikomanagement ausgelegt ist.